Unser Wahlprogramm

Lasst es uns anpacken!

Leben und Arbeiten in Frankenberg

Unser Frankenberg und seine Ortsteile sind lebenswert. Wir leben hier gern. Neben vielfältigen Berufsmöglichkeiten haben alle Menschen, insbesondere junge Familien, bei uns die Möglichkeit eine gesunde Mischung aus Privat- und Arbeitsleben zu finden. Dazu tragen unsere Unternehmer bei. Diese Stärken unserer Heimat müssen genutzt und in den Vordergrund gestellt werden – das gilt auch für zukünftige Frankenberger.

Wir wollen anpacken: – Frankenbergs Stärken auf Jobmessen und an zukünftige Einwohner kommunizieren; breit aufgestellte Kinderbetreuungsmöglichkeiten erhalten und fördern; private „Kinderspielhallen“ ansiedeln; – anerkannte Flüchtlinge die sich mit unseren Werten und Gesetzen identifizieren durch Bürgerinitiativen gut integrieren.

Tourismus und Freizeit in Frankenberg

Unsere Heimat ist schön. Dies wissen wir als Bewohner – aber wir wollen auch, dass Touristen nach Frankenberg kommen und die Schönheit entdecken. Für diese Menschen muss Frankenberg überregional besser beworben werden. Sowohl wir Bürger als auch Ausflügler brauchen ein vielfältiges Angebot als Freizeitmöglichkeiten. Dabei sind unsere Vereine ein wichtiger Eckpunkt, denn sie sorgen für sozialen Zusammenhalt und sind für viele Menschen Wohlfühl-Faktoren.

Wir wollen anpacken: – Frankenberg touristisch besser vermarkten – z.B. wieder einen Wohnmobilstellplatz in der Kernstadt schaffen; – einen Ehrenamtsdialog aufbauen, um gemeinsam das Ehrenamt als wichtige Stütze unseres Zusammenlebens zu stärken.

Gründer fördern

Die Gründer von Heute schaffen die Jobs von Morgen. Mut und Innovationsgeist sind wichtig für eine Stadt wie Frankenberg, die auch in Zukunft noch bestehen soll. Gründer sind nicht nur moderne Start-Ups in Großstädten, sondern genauso Gastronomen und Handwerker in unserer Region. Diese gilt es zu unterstützen.

Wir wollen anpacken: – die Stadt Frankenberg soll ein Konzept ausarbeiten mit dem Gründer durch die städtische Wirtschaftsförderung unterstützt werden; – Förderprogramme für Gründer sollen aktiviert werden; – Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung des Gründungsprozesses sollen geprüft werden; – Abbau von bürokratischen Hürden bei der Unternehmensgründung; – die Stadt soll einen Gründerabend veranstalten, bei dem sich junge Selbstständige vernetzen können, – XY & Siggi zur städtischen Wirtschaftsförderung

Kommunikation mit dem Bürger

Politik lebt vom Mitmachen. Wir glauben, dass die städtische Kommunikation bislang zu einseitig war und so Teilnahmemöglichkeiten nicht ausreichend genutzt werden konnten.

Wir wollen anpacken: – Kommunikation von Seiten der Stadt in den neuen Medien; – frühere Einbindung der Bürgerschaft bei Stadtentwicklungsprojekten; – öffentliche Besprechung des Stadtmarketingkonzeptes; – Beschlussvorlagen der Stadtverordnetenversammlung im Internet zur Verfügung stellen; – mehr Transparenz in der Stadtverordnetenversammlung, damit die Sitzungen für teilnehmende Bürger verständlich sind; – ernstgemeinte Kommunikation und Einbindung mit der Jugend.

Industrie & Mittelstand

Handwerk, Gewerbe, Industrie und Handel sind die Motoren unserer Stadt und dafür verantwortlich, dass Frankenberg so gut da steht. Bestehende Betriebe müssen ihre nötige politische Unterstützung erhalten! Ihre wichtigen Beiträge sichern auch die finanzielle Handlungskraft der Stadt.

Wir wollen anpacken: – Stärkung unserer Arbeitgeber; – Abbau von bürokratischen Hürden für bestehende Unternehmen; – Vermeidung von Mehrfachbelastungen bei Gebühren für regionale Unternehmen; – Ausbau der Wirtschaftsförderung als zentraler Ansprechpartner der Unternehmen für Verwaltungsangelegenheiten.

Verkehr & Infrastruktur

Das Auto ist für uns Frankenberger das Verkehrsmittel Nummer 1. Dies muss durch den Zustand der Straßen und einen guten Verkehrsfluss gewürdigt werden. Insbesondere in den Stadtteilen sind die Straßen und Bürgersteige teilweise in einem katastrophalen Zustand.

Wir wollen anpacken: – Erhalt und Sanierung der Straßen; – Eintreten der Stadt für bessere überregionale Anbindung – das Projekt „A4 / kreuzungsfreie Fernstraße“ darf nicht aus den Augen verloren werden; -Verbesserung des Verkehrsflusses rund um das Frankenberger Tor (Grünpfeile); Verkehrskonzept für die Innenstadt; – schnelles Internet für alle Ortsteile; – Abschaffung der Parkgebühren auf städtischen Flächen, – Abschaffung der Stellplatzabgabe; –

Haushalt & Finanzen

Handlungsspielraum gibt es nur, wenn Geld vorhanden ist. Aber leider werden Projekte nach wie vor überwiegend über Kredite finanziert. Der städtische Haushalt soll zukünftig dem Bürger einfacher zugänglich sein und muss verständlich und transparent aufgelistet sein.

Wir wollen anpacken: – Überprüfung jeder Ausgabe auf ihre Sinnhaftigkeit und langfristige Wirksamkeit; – Ausweisung der Folgekosten von Investitionen; – Stopp des Schuldenanstiegs; – Sparplan für einen Schuldenabbau;  – Einsparung von Kosten in der Verwaltung; – Effizienzsteigerung durch interkommunale Verwaltung; – Überprüfung der Aufgaben des städtischen Bauhofs:  – Veröffentlichung des Haushaltes im Internet; – klare Entwicklung von aussagekräftigen, verständlichen Ziele und Kennzahlen zur Kontrolle aller Bereiche der Haushaltsführung

Frankenberger Ortsteile

Unsere Ortsteile haben Geschichte und Eigenständigkeit – auf die man zu Recht stolz sein kann. Insbesondere der demografische Wandel sorgt mit Leerstand, Wegzug und Überalterung für Probleme auf den Ortsteilen. Wir wollen aber, dass unsere Dörfer nicht aus dem politischen Fokus verschwinden, sondern auch noch in Zukunft lebenswert sind und ein aktives Zusammenleben in der sozialen Gemeinschaft möglich ist.

Wir wollen anpacken: – bessere Anbindung der Ortsteile an die Kernstadt; – Jung bewohnt Alt – wir wollen Programme, die junge Familien das Wohnen im alten Fachwerk ermöglicht; Management der Leerstände durch ein Leerstandskataster; – Konzepte für generationsübergreifendes Wohnen; – Mobilität für alle Altersklassen, – flächendeckendes, schnelles Internet.